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Was ich mit so viel Geld machen werde? Nun, bleiben wir doch mal realistisch. Am Anfang wird sich bloß die Frage stellen, was ich mit so wenig Geld machen werde. Und diese Frage ist leicht zu beantworten. Volltanken, Kartoffeln kaufen, Visa bezahlen, ne neue Gasbuddel wenn die alte leer ist, Hundefutter usw. Ich werd´s halt ausgeben. Wenns nicht reicht um das Notwendigste zu bezahlen, werde ich das gleiche tun, was ich bisher immer getan habe, nämlich ne Lösung finden. Ich werd mir nen Job suchen, Pfandflaschen sammeln, containern gehen und als letzte Möglichkeit, wenns gar nicht anders geht, werde ich meine spärlichen Reserven antasten.

Sollte ich ein bisschen mehr verdienen, vielleicht so viel, dass es fürs Nötigste reicht und sogar noch etwas übrig bleibt, dann werde ich es sparen, bis ich mir ein paar anständige Schuhe kaufen kann. Solche mit ner atmungsaktiven und wasserdichten Membran drinnen. Hochalpinschuhe, welche aus nem Geschäft, die ich anprobiert habe und die passen. Keine, die ich in Montenegro gefunden hab und mit Isoliermatten ausgestopft habe, bis sie nicht mehr vom Fuß fallen. Oh ja, so welche würd ich mir kaufen. Kann man das Konsumrausch nennen?

Sagen wir, ich verdiene noch mehr. Sagen wir, ich mache so 200 Euro im Monat, regelmäßig. Nun, dann könnte ich jeden Monat etwa 50 Euro sparen. Nach ungefähr 5 bis 6 Monaten reichts für meine Schuhe. Noch einmal 5 oder 6 Monate weiter und mir könnte sogar ein Reifen platzen, ohne dass ich ans Eingemachte muss.

Mein Endziel wären 351 Euro monatlich. Der Deutsche Hartz-4-Satz. Dieses von Fachleuten errechnete Existenzminimum hätte ich gerne für mich, meinen Hund und das Auto. Nach meinen Berechnungen müsste es ausreichen um einmal im Monat vollzutanken, mich endlich wieder krankenzuversichern, man wird schließlich älter, meinen Lebensstil ein ganz klein wenig zu erhöhen und dann müsste immer noch etwas übrig bleiben, das ich für Eventualitäten zurücklegen kann.

Und was, wenn ich mehr einnehme als 351 Euro? Ganz einfach, ich werde es nach Gutdünken verschenken. Wie gerne hätte ich meinem Freund aus Zagreb, dem, der mich in die Kunst des Pfandflaschen-Sammelns eingewiesen hat, meinen Schlafsack geschenkt. Er hatte keinen, er hatte auch keine beheizte Wohnung und es war bitter kalt. Der hätte sich bestimmt gefreut. Aber wenn ich das getan hätte, hätte ich ja selber ohne Schlafsack dagestanden. Deshalb hab ich ihn nur auf ein paar Pfannkuchen eingeladen. Wie gerne hätte ich dem Tierheim in Zadar nen Zaun gesponsert, oder dem Kurzen aus Podgorica etwas mehr gegeben als ne Milchschnitte und ein paar Fotos. 50 Euro über zu haben um ne Großpackung Entwurmungstabletten für meine Straßenhunde zu kaufen würde mich auch jetzt erfreuen.

Damit Ihr diese großmundigen Versprechen auch nachprüfen könnt, hab ich die Unterseite “Eine offene Bilanz. Fürs Finanzamt und andere Interessierten.” gebastelt. Dort werde ich über die Einnahmen Buch führen und sobald mein Durchschnitsverdienst, rückwirkend zum heutigen Tage (26.07.2009) 351 Euro überschreitet, werde ich auch die Ausgaben protokollieren, die ich für “wohltätige“ Zwecke tätige. Wann, wo und wofür ich das Geld verwende, liegt allerdings voll und ganz in meinem Ermessen. Eines ist allerdings versprochen, ich werde es nicht behalten, sondern an Menschen, Projekte oder Tiere weitergeben, bei denen ich das Gefühl habe, dass es dort besser aufgehoben ist als auf meinem Konto.

Fangen wir mal an zu träumen und gehen davon aus, ich verdiene mehr als 7.644,00 €. pro Jahr. Also mehr als der derzeitige Steuerfreibetrag der Steuerklasse 1. Dann müsste ich Steuern zahlen. Das Finanzamt scheißt was drauf, ob ich Schlafsäcke verschenke oder nicht. Steuern werde ich nicht zahle, unter keinerlei Umständen. Nicht in meinem Heimatland und auch in keiner andern Staatshierarchie. Ich entscheide selbst, mit wem ich mich solidarisiere und mit wem nicht. Und ich solidarisiere mich nicht mit einem Regime, das den Willen der Bevölkerung unterdrückt und meine Steuergelder zum Verprügeln von Atomkraftgegnern nutzt. Nie!!!! Sollte ich also irgendwann mehr als den Steuerfreibetrag erwirtschaften, werde ich den Überschuss gegen eine steuerlich absetzbare Spendenquittung an Greenpeace überweisen.

Also, nutzt fleißig meine Partnerprogramme und empfehlt sie weiter, damit dieser Traum wahr werden kann.

Danke

 

 
 

 

 
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